Dienstag, 19. Juli 2022

Oberalppass, 18.07.2022

Nach einem kurzen besuch bei meinen Eltern, wählte ich am gestrigen Montag die etwas längere Strecke über den Oberappass als Weg zurück nach Hause.
Am späteren Nachmittag entstanden auf dem Oberalppass dabei auch noch ein paar Bilder der Matterhorn-Gotthard-Bahn.
Etwas oberhalb der Station Nätschen positionierte ich mich für die ersten Bilder.

Der von der ehemaligen Brig-Visp-Zermatt-Bahn stammende Gepäcktriebwagen Deh 4/4 I 23 führte den Regionalzug 847 von Disentis/Mustér nach Andermatt.
  
Den Glacier Express PE 907 von Chur nach Zermatt bespannte die ebenfalls von der ehemaligen Brig-Visp-Zermatt-Bahn stammende Lok HGe 4/4 II 1.

Die frisch hauptüberholte Lok HGe 4/4 II 105, mit grossen Glacier Express Logos auf den Seitenwänden, führte den Regionalzug R 851 über den Oberalppass nach Andermatt.

Danach fuhr ich wieder zurück über die Passhöhe und positionierte mich beim westlichen Portal des Calmot-Tunnels.

Die von der ehemaligen Furka-Oberalp-Bahn stammende Lok HGe 4/4 II 102 führte den Regionalzug 855 von Disentis/Mustér nach Andermatt. Seit November 2021 macht die Lok Werbung für den Spendenaufruf zur geplanten Revision der historischen ehemaligen Brig-Visp-Zermatt-Bahn Lok HGe 4/4 I 16.



(Urs Diener, 18.07.22) 

Dienstag, 5. Juli 2022

Pilatus, 02.07.2022

Am vergangenen Samstag machte ich einen Ausflug auf den Pilatus, um die zwischen 1937 und 1967 beschafften Triebwagen Bhe 1/2 21-30  bildlich zu dokumentieren.
Den die mit 48% Steigung steilste Zahnradbahn der Welt erhält bis Ende 2022 acht neue Triebwagen Bhe 2/2 41-48. Da die neuen Triebwagen berg- und talwärts schneller als die jetzigen Triebwagen fahren können, werden die alten Triebwagen ab 2023 nicht mehr im fahrplanmässigen Einsatz stehen.
Zwei der alten Triebwagen Bhe 1/2 sollen als historische Fahrzeuge erhalten bleiben.

Etwas unterhalb der Bergstation konnte ich den Triebwagen Bhe 1/2 23 in Richtung Alpnachstad fahrend fotografieren.
  
Etwas mehr von der Seite fotografierte ich den Triebwagen Bhe 1/2 28.

Den Triebwagen Bhe 1/2 21 fotografierte ich mit dem Hotel/Restaurant Pilatus Kulm im Hintergrund.

Es folgte der Triebwagen Bhe 1/2 26.

Mit dem Triebwagen Bhe 1/2 24 folgte der fünfte in Richtung Alpnachstad fahrende Triebwagen.

Eine knappe halbe Stunde später stand ich an der nächsten Fotoposition bereit für die nächsten in Richtung Bergstation fahrenden Triebwagen.

Zwischen dem Eselwandtunnel und dem Fleimentunnel fuhr mir mit dem Triebwagen Bhe 1/2 27 der erste von vier Triebwagen vor die Linse.

Es folgte der Triebwagen Bhe 1/2 25.

Der dritte im Bunde war der Triebwagen Bhe 1/2 22.

Als vierter Triebwagen folgte der 1967 gebaute Triebwagen Bhe 1/2 30, welcher seit 2017 eine Werbebemalung des in Luzern beheimateten Uhrenherstellers Carl F. Bucherer trägt.

Danach machte ich mich auf den Weg hinunter nach Mattalp.

Da ich bis zum eintreffen der nächsten bergwärts fahrenden Triebwagen noch etwas Zeit hatte, entstand noch ein Detailbild des Gleiskörpers. Eduard Locher entwickelte extra für die 1889 eröffnete Pilatus Bahn eine Zahnstange mit seitlichem Eingriff. Die Spurweite beträgt 800 mm. Die Stahlschwellen sind mit Stahlankern tief im Boden befestigt.

Mit dem Triebwagen Bhe 1/2 22 folgte dann der erste von vier bergwärts fahrenden Triebwagen.

Es folgte der Triebwagen Bhe 1/2 30, mit der Werbebemalung des in Luzern beheimateten Uhrenherstellers Carl F. Bucherer.

In einem etwas anderen Winkel fotografierte ich den Triebwagen Bhe 1/2 27.

Mit dem Triebwagen Bhe 1/2 25 folgte danach der vierte bergwärts fahrende Triebwagen.

Nach diesem Bild machte ich mich auf die Wanderung in Richtung Alpnachstad.



(Urs Diener, 02.07.22)

Montag, 6. Juni 2022

Ferrovia Circumetnea - Sizilien, 31.05.2022 - 03.06.2022

Für meinen Urlaub Ende Mai, Anfangs Juni hatte ich eigentlich eine Reise in den Osten Deutschlands im Hinterkopf gespeichert. Da mir aber der Wetterbericht zu wenig stabiles Wetter im Osten Deutschland versprach, suchte ich nach alternativen.
Relativ schnell weckte Sizilien und die am Fusse des Vulkans Ätna verkehrende Schmalspurbahn mein Interesse.
Kurzentschlossen habe ich mir dann Flüge nach Catania und zurück gebucht und ein paar schöne Tage in Bronte verbracht.

Die Ferrovia Circumetnea, kurz FCE, betreibt eine 110 km lange Schmalspurstrecke von Catania über Paternò, Bronte und Randazzo nach Riposto. Die Spurweite der seit dem Jahr 1895 betriebene Strecke beträgt 950 mm. Die maximale Steigung der Strecke beträgt 3,6%. 
Güter werden auf dieser Strecke heute keine mehr befördert. Für den Personentransport besteht zur Zeit ein sehr dünner Fahrplan. Zwischen Riposto und Randazzo verkehren nur gerade drei Zugpaare pro Tag. Zwischen Catania und Randazzo verkehren vier Züge und in der Gegenrichtung fünf Züge pro Tag. Zwischen Paternò und Catania gibt es zeitweise fast einen Stundentakt.  
Zum Einsatz kommen die zehn Dieseltriebwagen ADe 11-20, mit Baujahr 1980, vier Dieseltriebwagen ADe 22-25, mit Baujahr 1990/1991 und vier Doppeldieseltriebwagen DMU 001-004 mit Baujahr 2015.
Fotopositionen gibt es vor allem bei Bronte, Maletto, Randazzo und Passopisciaro reichlich. Viele davon eignen sich aber besser im Winterhalbjahr. Ich suchte mir südlich von Bronte ein paar Fotopositionen welche sich auch im Sommer am Morgen und späteren Nachmittag umsetzen lassen. 

Der 1980 gebaute Dieseltriebwagen ADe 20, noch in der alten grünen Bemalung, war am späteren Nachmittag des 31.05.22 als TR 28 auf dem Weg von Randazzo nach Catania.
  
Aus Catania kommend, fuhren mir eine Stunde später die beiden Dieseltriebwagen ADe 23 und ADe 24 als TR 31 auf ihrem Weg nach Randazzo vor die Linse. 

Interessant war auch der Blick auf den Gleiskörper. Auf der ganzen Strecke werden Betonschwellen verbaut, wobei in den Kurven spezielle, verstärkte Betonschwellen eingebaut werden. Um vor allem bei hohen Temperaturen im Sommer eine zu grosse Ausdehnung der Metallschienen zu verhindern, wurden diese weiss lackiert.

Am Morgen des 01.06.22 fuhr ich dann wieder in die gleiche Region südlich von Bronte. Zuerst konnte ich die beiden als TR 6 in Richtung Catania fahrenden Dieseltriebwagen ADe 17 in der alten Bemalung und den modernisierten, im aktuellen Farbschema gestalteten ADe 16 bildlich festhalten.

Etwas später kämpfte sich der modernisierte Dieseltriebwagen ADe 18 als TR 5, umgeben von Pistazien-Bäumen, die Steigung hoch in Richtung Randazzo fahrend.

Kurz vor 09:30 Uhr fuhr dann noch der Dieseltriebwagen ADe 14 als TR 7 durch die von Lavafelsen geprägte Landschaft in Richtung Randazzo.

Mit der Hoffnung auch noch einen der neuen, zweiteiligen Dieseltriebwagen zu fotografieren, machte ich mich am Morgen des 03.06.22 nochmals auf den Weg in das selbe Gebiet südlich von Bronte.
Auf seinem Weg von Randazzo nach Cantania fuhr der Dieseltriebwagen ADe 13 als TR 6 an meiner Fotoposition vorbei.

Es folgte der aus den 90er Jahren stammende Dieseltriebwagen ADe 22 als TR 5 in Richtung Randazzo.

Um 09:40 Uhr wurde ich dann positive überrascht, es kam der Dieseltriebwagen ADe 15 die Steigung hoch in Richtung Randazzo fahrend. Der Dieseltriebwagen trägt immer noch die alte orange Bemalung, die er bei seiner Indienststellung 1980 erhielt.

Aus Randazzo kommend fuhr der Dieseltriebwagen ADe 22 am späteren Nachmittag als TR 28 wieder in Richtung Catania.

Für  mein letzten Bild fuhr mir dann nochmals der orange Dieseltreibwagen ADe 15 mit dem nur schwach erkennbaren grünen Dieseltriebwagen ADe 20 vor die Linse. Die beiden Dieseltriebwagen waren auf dem Weg von Catania nach Randazzo als TR 31. 
Im Hintergrund ist der Ätna, mit rund 3357 Meter Höhe der höchste aktive Vulkan in Europa, zu erkennen.

Aufgrund des sehr dünnen Fahrplans habe ich zuerst befürchtet, dass ich fast nur die neueren zweiteiligen Dieseltriebwagen sehen werde. Am Ende habe ich aber nie einen dieser Dieseltriebwagen gesehen. Diese Tatsache und dass es noch etliche Fotopositionen gibt, welche sich besser im Winterhalbjahr umsetzen lassen, werden mich sicher mal wieder zu einer Reise nach Sizilien animieren.



(Urs Diener, 03.06.22)